Glossar der auf dieser Seite genutzten Begriffe

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Glossare

Begriff Definition
Zahnbürste

Hilfsmittel zur häuslichen Zahnpflege; man unterscheidet zwischen elektrischen und manuellen Zahnbürsten. Wesentlich ist die Art der Anwendung - bei falscher Putztechnik können nicht nur schlechte Reinigungsleistungen erreicht sondern zum Teil auch gravierende Schäden an Zahn und Schleimhaut verursacht werden

Zahnersatz

Zahnersatz ersetzt fehlende oder stark zerstörte Zähne. Man unterscheidet fest sitzenden (z.B. Kronen, Brücken), herausnehmbaren (z.B. Totalprothese), implantatgetragenen und kombiniert fest sitzenden / herausnehmbaren Zahnersatz (z.B. Teleskopprothese)

Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten ist meist Ausdruck eines entzündlich veränderten Zahnhalteapparates (s. Gingivitis, Parodontitis). Oftmals ist es verbunden mit Rötung, Schwellung und auch Schmerzhaftigkeit des Zahnfleisches

Zahnfleischentzündung

Eine bakteriell bedingte Entzündung des Zahnfleisches meist im Zahnhalsbereich. Diese schmerzhaften und blutenden Bereiche sollten nicht geschont, sondern verstärkt gereinigt werden (s. Gingivitis)

Zahnfleischtasche

Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch. Bei erhöhten Taschentiefen (Sondierungstiefen) ist die Selbstreinigungsfähigkeit reduziert und Bakterien können sich hier vermehren. Dies führt zu einer Entzündung des Zahnfleisches (s. Gingivitis) und des Zahnhalteapparates (s. Parodontitis)

Zahnkrankheiten

Die häufigsten Zahnkrankheiten, nämlich Karies und Parodontitis (Parodontose), sind Infektionskrankheiten

Zahnpasta

Meist aromatische und cremeähnliche Paste, die die reinigende Wirkung der Zahnbürste unterstützen und verbessern soll. Sie enthalten meist Fluoride zur Kariesprophylaxe

Zahnschema

Schema um Zähne im Mund zu lokalisieren. Das am meisten verwendete ist das FDI-Schema. Die erste Zahl steht immer für den Quadranten und die zweite für den Zahn

Zahnschmelz

Der Zahnschmelz ist das härteste Gewebe im menschlichen Körper. Er ist zu ca. 95 % anorganisch und besteht aus Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Karbonat, Eiweißen und Fetten. Mikroskopisch besteht er aus kleinen Kristallen, den so genannten Schmelzprismen, wodurch er härter als Stahl ist. Zahnschmelz ist die äußerste Schicht des Zahns und liegt im Bereich der Zahnkrone dem Dentin auf. Er wird von Adamantoblasten gebildet. Zahnschmelz ist nicht von Nerven durchzogen und kann nicht wieder nachgebildet werden. Diese zwei Aspekte erklären, warum man die Zahnkaries nicht sofort spürt und warum man sie entfernen und den Zahn durch andere Materialien "reparieren" muss. Allerdings kann eine reine Schmelzkaries durch Ernährungslenkung und häufige Gabe niedrig dosierter Fluoride wieder remineralisiert werden. Erst wenn die Karies die Schmelzschicht durchbrochen hat und sich im darunter liegenden Dentin ausbreitet, ist im Sinne der minimalinvasiven Zahnheilkunde eine Füllungstherapie angezeigt

Zahnschmuck

(Brillis, Dazzlers, Zahn-Tattoos, Kristallglas) Fachgerecht angebracht behindert moderner Zahnschmuck weder beim Essen noch beim Sprechen. Selbst die Zahnpflege ist unproblematisch. Grundsätzlich wird Zahnschmuck nur oberflächlich mit einem durchsichtigen Kunststoff aufgeklebt. Um ausreichenden Halt zu erzeugen, wird vorher der Zahnschmelz mit Säure angeraut

Zahnseide

Fäden aus Zwirn oder Seide, gewachst oder ungewachst zur Reinigung der Zahnzwischenräume

Zahnstein

Harte Ablagerung am Zahn oder auch Zahnersatz. Man findet den Zahnstein bevorzugt an den Innenflächen der unteren Schneidezähne, oder an der Wangenseite der oberen großen Backenzähne. Es ist letztendlich eine Mischung aus Speiseresten und Bakterien die durch den mineralhaltigen Speichel verkalkt worden ist. Da bereits nach wenigen Stunden aus einem anhaftenden weichen Belag (Plaque) Zahnstein werden kann, ist die beste Prävention immer noch regelmäßig die Zähne gründlich zu putzen und wenige Zwischenmahlzeiten einzunehmen

Zahntechniker

Geschützte Berufsbezeichnung für den vor der Handwerkskammer abgeschlossenen zahntechnischen Lehrberuf

Zuckeraustauschstoffe

Sind in der Struktur dem Zucker ähnlich, haben einen vergleichbar hohen Brennwert (etwa gleiche Kalorienzahl) wie Zucker und eigenen sich zum Kochen und Backen. Bekannte Vertreter sind die Zuckeralkohole: Sorbit, Xylit, Mannit, Lycason, Maltit und Isomalt. Bis auf Xylit sind sie weniger süß als Zucker. Sorbit und Xylit sind für Diabetiker geeignet, da ihr Abbau im Körper Insulin-unabhängig verläuft. Zuckeraustauschstoffe werden vorwiegend zur Herstellung von Bonbons, Kaugummis, Hustensäften und Schokolade verwendet, da sie nur im geringen Umfang eine Karies auslösen können

Zuckerersatzstoffe

Süßstoffe; Sie enthalten keine Kalorien, lösen keine Karies aus und sind bis zu 300mal süßer als Zucker ohne allerdings dessen typischen Geschmack ersetzen zu können. Natürlich oder synthetisch hergestellt werden sie flüssig oder in Tablettenform angeboten. Sie sind für Diabetiker gut geeignet; es wird eine Möglichkeit von krebsauslösenden Eigenschaften diskutiert. Bekannte Vertreter sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam-Kalium, Neohesperidin sowie Thaumatin